
1737 erteilte der dänische König Christian VI. Joachim Matthias Behm das Privileg zur Errichtung einer Apotheke in Elmshorn, welches sich in jenen Tagen unter der Herrschaft Dänemarks befand.
Erst seit etwa 50 Jahren können Apotheker sich ohne Einschränkung
niederlassen - zuvor war die Eröffnung einer Apotheke an ein Privileg oder
eine Konzession gebunden.
In der ersten Hälfte des 18. Jahrhundert erlebte die Stadt Elmshorn einen
wirtschaftlichen Aufschwung, welcher zu einer Expansion Elmshorns führte.
Trotz florierender Wirtschaft gab es aber paradoxerweise bis 1744 keinen ordnungsgemäß geprüften Arzt in Elmshorn. Die ärztliche Versorgung der Stadt wurde von zwei Chirurgen und einem Bruchschneider gewährleistet sowie dem ehemaligen Apothekergesellen Johann Theodor Meinecke, der sich nach
Erteilung des königlichen Privilegium exclusivum eine Apotheke auf dem
Wedenkamp errichtete.
Aufgrund der schon damals großen Versorgungsfunktion der Stadt für das Umland (Elmshorn war der größte Ort der Grafschaft) hatte die Privilegierte Apotheke schon zu jener Zeit eine besondere Verantwortung für die Arzneimittelversorgung der Bevölkerung.
weiterlesen >>>
